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Die Person hinter der Praxis

Mein Weg zur Naturheilkunde

Manchmal führt uns das eigene Leben genau dorthin, wo wir später für andere da sein können.

Raffaella Valentino mit ihrer Hündin Ginny auf einem Feld

Ich bin 1982 in Aarau geboren und in Villmergen als jüngstes von drei Kindern aufgewachsen. Die Natur war schon damals ein wichtiger Teil meines Lebens. Gärtnern, Pilze sammeln, durch den Wald streifen, beobachten und entdecken – draussen fühlte ich mich zuhause.

Vielleicht entstand bereits dort meine Faszination dafür, wie alles miteinander verbunden ist und wie viel Kraft in natürlichen Kreisläufen steckt.

Meine eigene Geschichte hat meinen Weg geprägt

Mit zwölf Jahren begann eine gesundheitlich schwierige Zeit. Ich litt unter starken Pollen- und Stauballergien. Nach einer Desensibilisierung entwickelten sich im weiteren Verlauf chronisches Asthma und ein zunehmender Verlust meines Geruchssinns.

Über viele Jahre gehörten Antihistaminika, Kortisonsprays und zeitweise Antibiotika zu meinem Alltag.

Diese Erfahrungen haben mich geprägt. Denn irgendwann wollte ich nicht mehr nur wissen, was gegen ein Symptom hilft, sondern verstehen, warum mein Körper so reagiert und was er braucht, um wieder in ein besseres Gleichgewicht zu finden.

Diese Frage begleitet mich bis heute – auch in meiner Arbeit mit meinen Patientinnen und Patienten.

Vom Berühren zum tieferen Verstehen

Mein beruflicher Weg begann mit der Ausbildung zur Kleinkindererzieherin. Schon damals griff ich ganz selbstverständlich zu Kräutertees oder natürlichen Salben und spürte, wie sehr mich die Verbindung zwischen Mensch, Natur und Gesundheit faszinierte.

Mit 25 Jahren folgte ich diesem Interesse weiter und absolvierte berufsbegleitend die Ausbildung zur Dipl. Wellnessmasseurin. 2009 begann ich meine selbständige Tätigkeit in einer Gemeinschaftspraxis in Zürich-Seebach.

Die Arbeit mit den Händen begeisterte mich – doch mit jeder Begegnung entstanden neue Fragen. Hinter Verspannungen, Schmerzen oder Erschöpfung standen oft ganz persönliche Geschichten und komplexere Zusammenhänge.

Ich wollte tiefer verstehen.

So entschied ich mich für das vierjährige Studium zur Dipl. Naturheilpraktikerin TEN – Traditionelle Europäische Naturheilkunde, das ich 2015 erfolgreich abschloss.

Naturheilkunde wurde für mich mehr als ein Beruf

Während meines Studiums lernte ich, den Menschen nicht nur über einzelne Beschwerden zu betrachten. Ernährung, Verdauung, Stoffwechsel, Lebensweise, Pflanzenheilkunde und körperliche Strukturen können miteinander in Beziehung stehen.

Dieses Wissen veränderte auch meinen eigenen Umgang mit meiner Gesundheit.

Im Laufe der Jahre verbesserte sich mein Wohlbefinden deutlich – und zu meiner grossen Freude kehrte auch mein lange verloren geglaubter Geruchssinn zurück.

Diese persönliche Erfahrung hat meine Arbeit nachhaltig geprägt. Sie hat mir gezeigt, wie wertvoll es sein kann, genauer hinzusehen und den Menschen in seiner Gesamtheit wahrzunehmen.

L’ART NATUREL – meine Vision wird Wirklichkeit

2017 gründete ich meine eigene Praxis L’ART NATUREL im Zürcher Kreis 4.

In den folgenden acht Jahren durfte ich viele unterschiedliche Menschen auf ihrem persönlichen Weg begleiten, Erfahrungen sammeln und mein Wissen weitergeben. Ich bildete Naturheilpraktikerinnen und Phytotherapeutinnen aus und führte über mehrere Jahre eine Mitarbeiterin im Massagebereich.

Meine Schwerpunkte entwickelten sich dabei immer weiter: Manuelle Therapien, Kräuterheilkunde, Dunkelfeld-Blutanalyse und Diätetik bilden heute wichtige Säulen meiner Arbeit.

2025 begann ein neues Kapitel für L’ART NATUREL. Meine Praxis fand in den Räumlichkeiten von REalEASE in Zürich-Altstetten ein neues Zuhause. Die Zusammenarbeit mit Sébastien Chabouté in der Craniosacral-Therapie und Joachim Schultz in der Strukturellen Integration empfinde ich als wertvolle Ergänzung: www.real-ease.ch

Wo ich selbst Kraft finde

So wichtig mir meine Arbeit und die Begleitung anderer Menschen sind, genauso wichtig sind für mich die Momente, in denen es stiller wird.

Mein persönlicher Kraftort ist die Natur – und ganz besonders meine Zeit bei meinen Tieren.

Meine 12-jährige Hündin Ginny begleitet mich bereits seit vielen Jahren durchs Leben und ist meine Gefährtin auch in der Praxis. Gemeinsame Spaziergänge, draussen sein, die Jahreszeiten wahrnehmen und einfach den Moment geniessen – diese kleinen Augenblicke bedeuten mir sehr viel.

Ein ganz besonderer Teil meines Lebens ist auch mein Jungpferd Primera. Sie kam mit einer ausgeprägten körperlichen Fehlstellung zur Welt und hat mir damit von Anfang an gezeigt, dass nicht immer der ursprünglich gedachte Weg der richtige sein muss.

Primera soll deshalb nicht in erster Linie zu einem klassischen Reitpferd ausgebildet werden. Ihr Weg darf ein anderer sein: Sie soll sich in ihrem eigenen Tempo entwickeln und später einmal als Therapiepferd Menschen auf ihre ganz besondere Art begleiten.

Gerade sie erinnert mich immer wieder an etwas, das auch meine therapeutische Arbeit prägt: Nicht jeder Mensch – und nicht jedes Tier – braucht denselben Weg. Manchmal liegt die grösste Entwicklung darin, genau hinzuschauen, Möglichkeiten neu zu denken und das zu fördern, was wirklich da ist.

Meine Zeit im Stall ist für mich deshalb weit mehr als ein Hobby. Dort kann ich loslassen, zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen. Zwischen Hunden, Pferden, Natur, Erde und frischer Luft entsteht für mich ein Ausgleich zu meinem Praxisalltag – ein Ort, an dem ich einfach sein darf.

Was mir heute wichtig ist

Nach all den Jahren ist eines unverändert geblieben:

Für mich steht nicht eine Diagnose im Mittelpunkt, sondern der Mensch, der vor mir sitzt.

Ich möchte zuhören, Zusammenhänge erkennen und gemeinsam einen individuellen Weg finden. Dabei verbinde ich mein naturheilkundliches Wissen mit meiner langjährigen Erfahrung in manuellen Therapien und meiner eigenen Geschichte.

Vielleicht ist es genau diese Verbindung aus fachlichem Wissen, persönlicher Erfahrung und meiner tiefen Verbundenheit mit der Natur, die meine Arbeit heute ausmacht.

Denn Gesundheit bedeutet für mich nicht einfach die Abwesenheit von Beschwerden.

Gesundheit bedeutet, den eigenen Körper wieder besser zu verstehen, seine Signale wahrzunehmen und Schritt für Schritt den ganz eigenen Weg zu mehr Wohlbefinden zu finden.

Meine Kernkompetenzen

Der nächste Schritt

Lernen wir uns kennen.

Das Erstgespräch dauert sechzig Minuten. Danach wissen Sie, ob es passt.